Johannes Ernst (Alt-Saxophon, Klarinette)

Im Palast Orchester seit: 1988

Wie hast du zu deinem Instrument gefunden?
Ich lernte Saxophon, um im Blasorchester meines Heimatdorfes mitzuspielen. Es hat mir großen Spaß gemacht, vor Publikum aufzutreten, und ich habe keine Möglichkeit ausgelassen, ob Hochzeit, Beerdigung oder Schützenfest. Ein Auftritt hat den nächsten ergeben und mit 15 oder 16 Jahren ist dann der Wunsch entstanden Musiker zu werden.

Wie hast du zum Palast Orchester gefunden?
Ein Kommilitone ist in mein Übezimmer gekommen und hat mir ein paar Noten gezeigt, die ich ihm vorgespielt habe. Daraufhin hat er mich vom Fleck weg zum nächsten Palast Orchester - Auftritt engagiert.

Was gefällt dir besonders an deinem Instrument?
Ich spiele Saxophon, weil ich so in ganz unterschiedlichen musikalischen Welten unterwegs sein kann. An einem Abend das lachende Saxophon der 20er Jahre, an einem anderen Abend dramatische Klänge der zeitgenössischen Musik.

Gibt es eine Erfahrung, die dich besonders geprägt hat?
Mit Hilfe eines Stipendiums konnte ich für ein Jahr in Bordeaux studieren. Das war eine sehr wichtige Zeit, die den Klang meines Saxophonspiels stark geprägt hat.

Was machst du in der freien Zeit auf Konzertreisen?
Zur Zeit bereite ich tagsüber die Auftritte für das Palast Orchester vor und abends sitze ich auf der Bühne und freue mich wie ein Schneekönig, dass alles klappt und ich Musik machen kann.

Was gefällt dir an den Konzertreisen
Die Konzertreisen außerhalb von Deutschland öffnen immer wieder den Horizont. Sie fordern jeden einzelnen Musiker durch die Begegnung mit dem besonderen Publikum. So bringen sie sehr intensive Konzerte und große Erfolgserlebnisse.

Wo würdest du gern noch auftreten?
Mich interessieren Konzertsäle in denen die Musik besonders gut klingt oder in der sie einen großartigen Rahmen bekommt. Das Teatro Colón in Buenos Aires, das Palau Musica in Barcelona und das Opernhaus in Sydney stehen ganz oben auf meiner Liste.